2025 war für mich kein gewöhnliches Jahr – es war ein Jahr, das sich wie das Aufschlagen eines neuen Kapitels anfühlt. Ein Jahr, das mein Leben nicht nur verändert, sondern in zwei klar voneinander getrennte Hälften geteilt hat. Rückblickend kann ich mit voller Überzeugung sagen: 2025 war das Jahr der Befreiung.
Die erste Jahreshälfte war geprägt von totaler Erschöpfung, innerem Widerstand und dem Gefühl, nicht mehr im Einklang mit mir selbst zu leben und zu arbeiten. Ich funktionierte, erfüllte Erwartungen und verlor dabei zu nehmend den Kontakt zu meiner eigenen Energie, meinen Werten und meiner Intuition. Gleichzeitig wuchs tief in mir die Gewissheit, dass es so nicht weitergehen konnte. Dass Veränderung nicht nur ein Wunsch, sondern eine Notwendigkeit war.
Die zweite Hälfte meines Jahres fühlt sich dagegen an, als hätte ich wieder Platz genommen im Fahrersitz meines eigenen Lebens. Ich habe Entscheidungen getroffen, die Mut erfordert haben. Entscheidungen für Freiheit, Selbstbestimmung und für einen Arbeits- und Lebensstil, der wirklich zu mir passt. Ich habe losgelassen, gekündigt, neu ausgerichtet und begonnen, mir mein Leben Stück für Stück selbst zu gestalten.
Dieser Jahresrückblick 2025 ist daher mehr als eine Sammlung von Ereignissen. Er ist eine ehrliche Reflexion über Erschöpfung und Heilung, über Abschiede und Neuanfänge, über Erkenntnisse, erste Male und tiefe Dankbarkeit. Vor allem aber ist er eine Einladung: innezuhalten, hinzuspüren und sich zu fragen, wo auch im eigenen Leben Befreiung möglich werden darf.
Meine bewegendsten Themen und Momente des Jahres 2025
Mein Jahr war buchstäblich in zwei unterschiedliche Hälften, wenn nicht sogar Leben, geteilt.
Ein altes Leben, welchem ich nun endlich endgültig den Rücken gekehrt habe. Und das neue Leben, welches ich mir nun Stück für Stück so gestalte, wie es zu mir passt und wie ich es wirklich leben will.
Dennoch war es immer ich, die dieses Leben geführt hat und die Entscheidungen getroffen hat. Aber in der Rückschau fühle ich mich in der zweiten Hälfte meines Jahres mehr im Fahrersitzmeines Lebens, als in der ersten. Es war das Jahr der Befreiung.
Ein Job mit „Sinn“ und die totale Erschöpfung
Mein Jahr hat begonnen, wie das vorherige geendet hatte: mit einer totalen Erschöpfung meinerseits. Ich arbeitete bis zu diesem Zeitpunkt Teilzeit im öffentlichen Dienst, was mir bei Antritt des Jobs Sinn und Selbstwirksamkeit versprach. Es erwies sich über die Zeit, dass beides für mich leider nicht zutreffend war.
Es ergab für mich keinen Sinn, in einem Job zu arbeiten, in dem ich mehr Kunden am Fließband abarbeiten musste, wie ich in der Lage war zu bedienen. Das war weder für die Kundenzielführend, noch für mich. Übrig blieben nach jedem Gespräch aufgrund von Zeitmangel offene Fragen, unabgeschlossene Fälle und für mich lose Enden, über die ich immer wieder nachdachte und mit nach Hause nahm. Es gibt sogar einen Namen für dieses Phänomen, was meistens in totaler Erschöpfung endet, wenn kein Ende in Sicht ist: der sogenannte Zeigarnik-Effekt, der die psychologische Tendenz beschreibt, unerledigte oder unterbrochene Aufgaben im Gedächtnispräsenter zu behalten als abgeschlossene. Menschen empfinden einen inneren „Druck“, offene Dinge zu Ende zu bringen, und leiden stärker unter offenen Enden als unter abgeschlossenen Aufgaben.

Daher kam es, wie es kommen musste: die totale Erschöpfung bahnte sich schon Ende des Vorjahres an und setzte sich Anfang 2025 fort. Denn neben meinem Teilzeitjob, der mich anstatt2,5 Tage in der Woche, 3,5 Tage beschäftigte, wollte ich ja auch noch meine Selbstständigkeit ausbauen. An 1,5 Tagen in der Woche. Die Selbstständigen unter euch werden jetzt in sich hineinschmunzeln und denken: „Wie soll das denn gehen?“
In dieser Zeit im öffentlichen Dienst wurde mir noch einmal vor Augen geführt, dass ich anders arbeite, als knapp 80% der Menschen, die wir in der Hauptsache in unserem Umfeld wahrnehmen. Einfach, weil diese die größte Gruppe stellen und damit gefühlt immer präsent sind. Mein Arbeitsstil ist der eines Projektors (Human Design). Das bedeutet, eher eine fokussierte, bisweilen zurückgezogene, gründliche und strukturierte, aber dennoch auf den Kunden gerichtete empathische Arbeitsweise. Diese habe ich in meinem Job nicht angetroffen, sondern mich an den Umständen zerrieben.
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Also war ich im ersten Halbjahr damit beschäftigt, mich aus der totalen Erschöpfung wieder herauszuwühlen, um endlich das machen zu können, was ich wirklich will: meine Selbstständigkeit endlich voran zu bringen und Menschen dabei zu begleiten, mit einer Website sichtbar zu werden. Zum Glück habe ich auch eine Ausbildung zum Burn-Out-Coach, so dass ich ziemlich genau wusste, was zu tun ist, um meinen Zustand zu verbessern. Allerdings ist es im Nachhinein doch immer wieder bemerkenswert, wie die eigenen Verhaltensmuster einem auch bei angeeignetem Wissen, einen Strich durch die Rechnung machen und man selbst sozusagen „sein eigener Kunde“ wird.
Der einzig sinnvolle Schritt
Als Konsequenz dieser Erschöpfung, die aus den prekären Umständen meiner Arbeitsstelle und der Ansprüche, die ich an meine Arbeit für Kunden stelle (und dabei bin ich noch nicht einmal ein Perfektionist!), gab es für mich nur eine sinnvolle: die Kündigung.
Nachdem ich schon längst innerlich gekündigt hatte, war es nur natürlich das dann auch in der Realität zu tun. Ich bin kein Mensch, der über Jahre solche prekären Arbeitsverhältnisse auf sich nimmt und weiter im Hamsterrad läuft. Dafür bin ich einfach zu freiheitsliebend und möchte selbst bestimmen, wofür ich meine mir täglich zur Verfügung stehende Energie einsetze. Im besten Fall für meine eigenen Projekte und Kunden und nicht für die Erfüllung von Kennzahlen innerhalb eines nicht managebaren Systems.
Somit habe ich die Kündigung eingereicht, wohl wissend, dass ich ab dann auf mich selbst gestellt sein werde - und auch sein will. Ab Juli 2025 war es dann soweit: ich war frei.
Mittlerweile hatte ich mich auch soweit aus der Erschöpfung rausgekämpft, dass ich meine eigenen Projekte angehen konnte. Zwar noch nicht mit Volldampf, aber jeden Tag ein bisschen mehr.
Endlich frei und selbstständig
Ein besonderer Dank geht an meine ehemalige Chefin: Laura. Sie hat das Puzzlesteinchen geliefert, welches noch gefehlt hat. Als Laura unser Team verlassen hat, hat sie jedem von uns einen Bilderrahmen mit einem Wort darin geschenkt, welches denjenigen charakterisiert. Sie hat sich wirklich viele Gedanken und Mühe gemacht. Obwohl ich zu dem Zeitpunkt erst ein paar Monate im Team war, sagte sie zu mir, dass ich eine derjenigen war, zu der ihr sofort ein Begriff eingefallen war. Ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich daran denke. Der Begriff war:
Kreative.
Ich war erstaunt über den Begriff, der mich charakterisieren sollte. Bei näherem Hinsehen und noch einige weitere Wochen später, fiel dieses Puzzleteilchen an seinen Platz. Das war es also, was mir die ganze Zeit noch gefehlt hatte in meiner gesamten Berufslaufbahn: das Ausleben meiner Kreativität!
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In meiner Selbstständigkeit und mit meiner Berufung als Webdesignerin und Mentorin, kann ich genau das, neben all den anderen Talenten, die ich dafür mitbringe, endlich ausleben. Ich bin dafür so unendlich dankbar!
Wenn ich auf meine über 20-jhrige Berufslaufbahn zurückblicke, habe ich von mir lange Jahre behauptet, ich sei kein Typ für die Selbstständigkeit. Ich war zu dem Zeitpunkt einfachfroh, am Ende des Tages das Werkstor hinter mir zumachen zu können und nicht weiter über die Arbeit nachdenken zu müssen. Oftmals ist es ja so im Leben, dass die Dinge, die wir am meisten ablehnen, die Dinge sind, wo es sich lohnt näher hinzusehen. Dass in mir so ein Freiheitsdrang schlummert, war mir nicht bewusst. Das habe ich erst in den letzten Jahren gemerkt, als unsere Freiheit durchgewisse Umstände eingeschränkt war. Das hat den Schalter umgelegt. Jetzt kann ich mir gar nichts mehr anderes vorstellen. Und unter uns: ich war selten gut in einem Arbeitsverhältnis mich unterzuordnen. Selbst im öffentlichen Dienst habe ich bisweilen mein eigenes Süppchen gekocht.
Meine ersten Kunden
Mittlerweile ist es Ende Juli und der August ist nicht mehr weit. Zu meinen ersten Kunden zählen zwei Projekte von Gerald Hüther, die ich teils schon in dem Jahr davor begleitet hatte. Jetzt gab es noch mehr zu tun mit weiteren Projekten, die ich als Webdesign-Coach begleiten durfte und bis heute sporadisch noch weiter begleite: das ist zu meinen die Akademie für Kinderliebe, die ich von Anfang an mit aufgebaut habe. Und das Forum Humanum, welches wir auf eine neue Community-Plattform gesetzt haben. Beides sind Initiativen der Akademie für Potentialentfaltung, unter deren Dach viele Initiativen und Akademien von Gerald Hüther angesiedelt sind. Hier habe ich mit tollen Menschen zusammengearbeitet, denen ich auf diesem Wege noch einmal für die wirklich wunderbare Zusammenarbeit danken möchte.
Meine Stimme für die Solo-Preneure
Im Webdesign habe ich meine Berufung gefunden. Ich kann alles, was ich an Talenten und Fähigkeiten in mir trage, verbunden mit meinen Charaktereigenschaften ausleben. All das, was ich in meinem Berufsleben gelernt habe, war auf seine Weise wichtig und ist mir nun an dieser Stelle dienlicher, als jemals zuvor. Meine Technikaffinität und der Spaß daran, technische Probleme wie eine lösbare Quizfrage zu betrachten und zu wissen, dass es immer eine Lösung gibt. Meinen Kunden immer das optimalste Ergebnisliefern zu wollen, so wie sie es sich vorstellen und mit Empathie und Raum-Halten auch schwierige Prozesse bei der Entstehung einer Website zu begleiten. Den Menschen so wahrzunehmen, wie er ist und ihn anzuhören mit seinen Wünschen, denn am Ende muss dieser sich mit seiner neuen Sichtbarkeit im Netz wohlfühlen- nicht ich als Designerin.
Die Versschmelzung von all diesem und mein großes Herz für die Coaches und Experten, die ihr Herzbusinesssichtbar machen wollen, macht für mich jeden Morgen klar wofür ich aufstehe: ich möchte, dass diese wunderbaren Unternehmungen und Projekte eine Bühne bekommen, wo die Welt sie sieht. Denn ich spüre das Herzblut, das in jedes einzelne dieser oftmals Ein-Frau- oder Ein-Mann-Unternehmen fließt. Dafür bin ich hier: diesen Solo-Preneuren die Stimme im World Wide Web zu geben, die sie verdient.
Von Erkenntnissen und ersten Malen
Die stärksten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe
Ich bin davon überzeugt, dass wir Menschen einen inneren Kompass haben, nach dem wir unser Leben ausrichten. Bewusst oder auch unbewusst. Mein innerer Kompass wird durch meine Werte bestimmt, nach denen ich handele und die mir wie ein Leitstern in meinem Leben dienen.
Die Entscheidung, dass ich meinen Job gekündigt habe, liegt vor allem in meinen Werten, die ich ansonsten verletzt hätte. Und aus Erfahrung weiß ich, dass meine Intuition solange keine Ruhe gibt, bis ich die innerlich gefühlte Missachtung beseitigt habe.
Meine beiden obersten Werte, die mein Leben bestimmen, sind Freiheit und Selbstbestimmung. Gleich danach kommt der Wert Verbindung - und nein, in meinen Augen schließt sind das nicht aus. Ich kann auch in Verbindung Freiheit spüren und leben.
Anfang des Jahres durfte ich noch eine weitere Lektion lernen. Etwas, was mir eigentlich schon lange bewusst war, ich aber gedacht habe, dass das bei mir anders ist und dass ich da keine Entscheidung treffen müsste. Die Rede ist von meinen insgesamt drei Projekten, die ich gleichzeitig verfolgen wollte. Das erste Projekt war mein Job, für bzw. gegen den ich die Entscheidung in der ersten Hälfte des Jahres getroffen hatte. Das zweite Projekt ist mein Network Marketing Business. Auch hier stand die Frage im Raum, ob ich es weiterführen möchte und für was es mit in diesem Moment dienlich ist. Nach reiflicher Abwägung, habe ich mich dafür entschieden, das Network Marketing auf Eis zu legen. Zumindest so lange, bis meine Selbstständigkeit nennenswert an Fahrt aufgenommen hat.
Ich habe mich in diesen Zeiten daran erinnert, was einem jeder Business-Coach als allererstes rät: „Fokussiere Dich auf EIN Thema!“. Das habe ich mir zu Herzen genommen und fokussiere mich nun auf mein Webdesign-Business. Seitdem ich das tue, mache ich hier sehr gute Fortschritte. Es ist ja auch irgendwie logisch: jedem von uns steht ein gewisses Kontingent an Energie pro Tag zur Verfügung. Und es ist ein Unterschied, ob ich diese Energie dreiteile oder mich mit vollem Fokus auf eine Sache konzentriere. Bei drei Projekten, komme ich vielleicht auch irgendwann an, allerdings wird es Lichtjahre länger dauern.
Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?
Die erste Hälfte meines Jahres hat mir noch einmal mit all seiner Härte vor Augen geführt, dass ich einfach so leben und arbeiten muss, wie es zu mir als Projektor und HSP passt.
Diese damit verbundenen Eigenschaften definieren, dass ich zwar in der Lage bin, viel zu geben, aber dennoch dabei bestrebt sein muss, auf meine innere Balance zu achten. Das bedeutet eben auch, dass ich unter Tags mehr Pausen brauche, als beispielsweise Generatoren, um weiter an einem Projekt arbeiten zu können. Ich arbeite dabei nicht weniger, ich arbeite fokussierter. Ein ehemaliger Chef sagte mal erstaunt zu mir: „Wann hast Du das denn alles erledigt?“
Für diese Arbeits- und Lebensweise musste ich mir erst einmal selbst die Erlaubnis geben. Dass ich Dinge dann erledige, wenn die Zeit dafür ist und mein Körper und mein Geist dazu bereit sind. Nicht umgekehrt.
Trotz dieser Erkenntnis, habe ich mich später wieder dabei ertappt in dieselbe Falle zu laufen: beim Marketing. Ich habe 08/15-Mainstream-Marketing gemacht und bin -wieder- fast ausgebrannt. Social Media bedienen, LinkedIn und Facebook-Nachrichten schreiben und beantworten, kommentieren, liken, Newsletter schreiben, Freebies erstellen, etc… Zum Glück konnte ich das erkennen und dem einen Riegel vorschieben. Jetzt mache ich sanftes Marketing, wie es mir gut tut und das trotzdem meine Audience erreicht.
Ich durfte auch lernen, Vertrauen darin zu haben, dass das Leben nach einem zyklischen Prinzip funktioniert. Bei mir zeigt sich das im Business, dass ich einen Nach-Vorne-Bring Umsetzungs-Zyklus gefolgt von einem Reflexionszyklus mit Rückzug und Optimierung und/oder Nachjustieren der Richtung habe. Das gilt im Übrigen nicht nur für das Business, sondern ist auch sonst in meinem Leben ein relevanter Zyklus. Auch das ist etwas, was ich lernen durfte anzunehmen und mir keine Sorgen zu machen, wenn ich mich gerade in der Rückzugs- und Orientierungsphase befinde. Das Leben funktioniert eben nicht, wenn man die ganz Zeit nur Vollgas gibt. Es muss auch die andere Seite der Skala geben, um wieder eine Balance herzustellen.
Das waren meine ersten Male in 2025
Ich bin in diesem Jahr das erste Mal mit dem Emotionscode hautnah in Verbindung gekommen. Ich hatte schon davongehört, dieser Methode aber keine weitere Beachtung geschenkt. Da ich mich des Öfteren coachen lasse, um meine inneren Themen zu klären, zog meine Coachin den Emotionscode aus ihrem Coaching-„Werkzeugkoffer“. Was für eine kraftvolle Möglichkeit, seine eingeschlossenen Emotionen effizient zu bearbeiten! Ich war sofort Feuer und Flamme für diese Methode und habe mir gleich das Buch gekauft und daraufhin selbst die Methode eingeübt.
Wer sich für den Emotionscode von Dr. Bradley Nelson interessiert, findet auf der Discover Healing-Website weitere Informationen.
Mein Partner und ich waren das erste Mal für einen längeren Zeitraum im Urlaub. Da in den letzten Jahren viel Umbruch, Neufindung und anderes Alltagsgedöns war, hatten wir nie Zeit für einen Urlaub. Dies Jahr endlich haben wir uns die Zeit genommen! Wir waren für 10 Tage am Gardasee und haben außerhalb der Saison die Ruhe und die Entspannung genossen. Wir haben die Füße hochgelegt, uns im Wellnessbereich verwöhnen lassen und beim leckeren Essen die Seele baumeln lassen. Eine Zeit, die uns auch besondere Erkenntnisse geschenkt hat: zum einen als Paar, aber auch wieder für unser Alltags- und Arbeitsleben. Allen voran noch einmal die Erkenntnis, dass Balance in sämtlichen Bereichen unseres Lebens einfach dazu gehört.


Ein Telefonat mit einem ehemaligen Chef und mittlerweile Freund hat mich für ein weiteres erstes Mal in diesem Jahr inspiriert. Wir sprachen darüber, dass er mittlerweile ein Riesenfan vom Eisbaden geworden ist. Er praktiziert das in den Wintermonaten regelmäßig in einem nahegelegenen See. Das und das Wissen darum, dass der Körper stressresistenter werden kann, wenn er regelmäßig Kälte in dieser Form ausgesetzt wird, hat mich dazu veranlasst eine Challenge einzugehen. Ich versprach, das nächste Mal, wenn ich in der Sauna wäre, in das eiskalte Tauchbecken zu gehen und eine Minute darin zu verweilen. Im Oktober war es dann soweit: mein Partner und ich haben es uns einen Tag in der Sauna gut gehen lassen und ausgespannt, und ich habe bei der Gelegenheit meine Challenge in die Tat umgesetzt: eine Minute im eiskalten Tauchbecken. Was führ ein Gefühl!! Der Körper gewöhnt sich entgegen meiner Vorstellung ziemlich schnell an die Kälte und ich wurde mit einem prickelnden Hochgefühl belohnt! Und das nicht nur wegen der Kälte, sondern auch dass ich mutig war und über mich hinausgewachsen bin.
Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
Ich bin wirklich dankbar, dass ich Mitte des Jahres die Möglichkeit hatte, wieder Teil einer Master-Mind-Gruppe zu werden. Die Verbindung innerhalb unserer Gruppe, die aus insgesamt sechs Unternehmerinnenbesteht, empfinde ich als magisch. Ich möchte mich bei meiner Master-Mind für all‘ ihre Impulse und Raum-halten in diesem Jahr bedanken und freue mich auf das kommende Jahr mit euch. Gleichzeitig möchte ich den Raum hier nutzen, und auf die Unternehmen und Projekte aufmerksam machen:
Birgitta Callegari - Psychospielverderberin, Heike Birn - CE-Beraterin, Heike Otte - Ferienhausvermietungen, Helma Holey - Life-Coach, Peggy Wolf - Ernährungsberaterin und Expertin für Hashimoto
Danke Mädels für ein wunderbares 2025!!!
In 2025 habe ich mir eine Sache angeeignet, worauf ich vor Jahren nie gekommen wäre. Damals habe ich zwar auch Bücher gelesen, aber ich habe sie nie in meiner Handtasche mitgenommen. Seitdem ich mein absolutes Lieblingsbuch nicht mehr missen möchte, habe ich dieses fast immer dabei. So kann ich auch im Café noch mal ein oder zwei Seiten daraus lesen und verinnerlichen.
Für meine Lieblingsbücher bin ich sehr dankbar, weil diese mir teils die Augen geöffnet haben und aus denen ich immer wieder meine Erkenntnisse ziehe. Allen voran mein Handtaschen-Buch „Die Wissenschaft des Reichwerdens“ von Wallace D. Wattles. Weiters das Buch „Think and Grow Rich“ von Napoleon Hill und das passende Journal dazu. Auch dieses Buch ist ein ständiger Begleiter geworden. Wenn auch eher auf meinem Nachttisch und nicht in meiner Handtasche.
Was waren bei all dem meine größten Herausforderungen in 2025?
- Mich mit mir und meinen inneren Blockaden auseinanderzusetzen.
- Die Entscheidung für einen lebensverändernden Schritt zu treffen und mutig genug zu sein, ihn auch zu gehen.
- Eine Basis für mein Business zu schaffen.
- Eine gesunde Balance zwischen Selbstständigkeit, körperlicher & geistiger Gesundheit und meiner Partnerschaft zu finden.
Fun Facts
Ich habe Locken gefunden! Wahrscheinlich waren sie immer da, aber ich habe sie mit meiner Bürste herausgebürstet. Jetzt weiß ich, Dank Tom Hannemann, wie ich die Locken in meinem Haar sichtbar machen kann.
Es fühlt sich wie ein neues Ich an. Sehr spannendes Gefühl.

Im Frühjahr, auf einem Event von Lifeplus* (*Link zu meinem Online-Shop), habe ich den Moderator, Tanzlehrer und Trendscout Markus Schöffl getroffen, in dessen Online-Tanzprogramm mein Partner und ich eine Weile lang tanzen geübt haben. Ich kannte ihn nur aus eben diesem Tanzprogramm und war ganz überrascht, dass man ihn auch als Juror bei Let’s Dance oder aus dem ZDF-Fernsehgarten kennt. Entschuldige Markus.

Ich liebe Feuerwerk und als ich noch in Köln gelebt habe, habe ich mehrmals die Kölner Lichter besucht, bei denen ein grandioses Höhenfeuerwerk mitten im Sommer entlang des Rheins gezündet wurde. Lange habe ich gedacht, das könnte für mich nichts toppen, doch ich habe hier in der Region etwas anderes, für mich viel Wunderbareres erlebt: die alljährliche Enzbeleuchtung in Bad Wildbad und das Feuerwerk beim Sommerfest in Höfen an der Enz. Beides sind so unglaublich schöne Events, die von der Touristik veranstaltet, aber auch von heimischen Vereinen unterstützt werden. Es sind kleine Events, aber für mich steht hier die Gemeinschaft und der Zusammenhalt der Menschen, die hier leben im Vordergrund. Das macht es zu etwas Besonderem.
Auch unser Tanzverein war auf dem Höfener Sommerfest mit einem Stand vertreten. Wir haben Burger gegrillt und somit für das leibliche Wohl gesorgt. Das Feuerwerk am Ende des Abends war für mich genauso grandios, wie das damals in Köln.

Mein Tipp an alle, die mit totaler Erschöpfung zu tun haben, wie ich in der ersten Jahreshälfte: puzzeln hat mir geholfen, Kraft und Energie zu sammeln. So habe ich tagelang gepuzzelt und meine Tatkraft und Entschlossenheit für die wichtigen Entscheidungen dieses Jahres wiedererlangt.

Ich liebe unseren Balkon und ich habe es dieses Jahr geschafft, ihn komplett zum Blühen zu bringen. Während der Saison konnten wir zudem Gemüse ernten: Tomaten, Gurken, Salat, Peperoni und sogar Mini-Melönchen noch bis Ende November!

Ausblick auf 2026
Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026?
Meinen Glauben, dass ich mich immer „noch im Aufbau“ meines Business befinde. Meine neue Sichtweise ist: Ich bin Geschäftsführerin meines Webdesign-Unternehmens. Dafür gebe ich dann auch endlich meine nebenberufliche Selbstständigkeit auf und wandle sie in eine Hauptberufliche!
Meine größten Ziele und Projekte für 2026
- Meine nebenberufliche Selbstständigkeit zur Hauptberuflichkeit wandeln.
- Sehr regelmäßig Sport treiben, meine Kraft und Ausdauer erhöhen, um dann im Sommer 5 Klimmzüge nacheinander zu schaffen.
- Mein Angebot ab Herbst 2026 durch ein Mentoring-Programm zu erweitern
- Ein gemeinsames Projekt mit meinem Partner auf die Beine stellen und als Angebot veröffentlichen.
- Das Tanzen mit meinem Partner noch weiterausbauen in puncto Leichtfüßigkeit und Schnelligkeit
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Da ich mich nicht als klassische Webdesignerin oder Agentur verstehe, bekommst Du bei mir neben einer Webpräsenz, auch meine Expertise als Coach. Du stehst als Kunde bei mir immer im Vordergrund. Daher widme ich mich empathisch Dir und Deinem Projekt und halte den Raum, auch wenn es mal schwierig werden sollte. Gerade beim Thema Positionierung wird es oft zäh - da helfe ich Dir gern über die aufkommenden Hürden hinweg.
In 2026 werde ich zunächst mein klassisches Angebot weiterführen. Ich entwickele Website für Coaches, Berater und Experten, die sich im Aufbau befinden oder sich eine Neuausrichtung ihrer Webpräsenz wünschen. Anfang des Jahres 2025 habe ich mich entschlossen, Wordpress den Rücken zu kehren, und mit Webflow zu arbeiten. Ich bin davon überzeugt , dass es eine weitaus einfachere und wartungsärmere Möglichkeit ist, eine gesunde Basis für eine Webseite zu schaffen, die im Nachhinein noch flexibel und ausbaufähig bleibt.
Zudem biete ich technische Unterstützung für Dein Web-Projekt an und stehe Dir als Sparrings-Partner zur Seite.
Auf meiner Website kannst Du mich buchen.
Ab Herbst 2026 plane ich mein Angebot durch ein Mentoring-Programm zu erweitern. Die Idee: ich befähige Dich, dass Du Deine Website selbst aufbauen und warten kannst und somit Selbstbestimmung über Deine Webpräsenz erlangst. Denn ich bin davon überzeugt, dass gerade für Frauen technische Selbstwirksamkeit ein Schlüssel für echte Sichtbarkeit ist.
Mein Motto für 2026
Endlich ich! Mit Locken zum Ziel.
Meine neu entdeckten Locken symbolisieren nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich für jeden sichtbar, dass sich im vergangenen Jahr so viel verändert hat wie nie in meinem Leben. Durch klare Entscheidungen und klare Neuausrichtung bin ich meinen Zielen ein bemerkenswert gutes Stück näher gekommen.
Ich glaube daran, dass wir uns nur weiterentwickeln können, in dem wir Dinge tun, dabei Fehler machen und aus unseren Fehlern lernen. Es ist ein Kreislauf von der Vorstellung, wie es sein soll, Handeln, um das Vorgestellte zu erreichen und Nachjustierung, wenn wir es durch unser Handeln noch nicht erreicht haben.
Durch diesen Prozess werden wir immer mehr zu dem Menschen, der wir eigentlich sein wollen bzw. innerlich schon von Geburt an sind. Wir müssen diesen Menschen nur wiederentdecken, sozusagen ent-wickeln.
Das nächste Jahr wir für mich weniger durch Vorbereitung, als mehr durch Handeln und Umsetzung geprägt sein. Dieser Kreislauf wird der entscheidende Faktor sein, dass ich mich weiter ent-wickele und meine Ziele und Wünsche für das Jahr 2026 erreiche.
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